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Feb 01, 2021

David Walters | Gewinnen Sie das neue Album „Nocturne“!

Begleitet von Vincent Segal (Cello), Ballaké Sissoko (Kora) und Roger Raspail (Percussions) liefert
David Walters den Nachfolger zu Soleil Kréyol ab: NOCTURNE ist eine Meditation in SchwarzWeiss, eine Reise voller Melancholie.

Die Nacht lässt die Spuren verschwimmen, es ist ein Spiel von glühenden Begegnungen, wie bei einem Lagerfeuer. In dieser Nocturne verbindet sich ein wirbelndes Cello mit den tropfenden Noten der Kora, dem Folk einer Gitarre, der Ka-Trommel zu einem temperamentvollen Ganzen. Auf diesen Instrumenten werden die kreolischen Songs getragen von schaukelnden Melodien. Hier entsteht Verwirrung über die Territorien: Mali folgt den Konturen von Guadeloupe, Martinique. Aber was macht das schon, wenn die Musik schwingt? Vier Musiker, die ihre Liebe zur Musik miteinander teilen und ihr Erbe verbreiten, ohne Grenzen, mit offenen Herzen. Die Idee einer Zusammenkunft dieser Musiker, dem Cellisten Vincent Segal, dem Kora-Spieler Ballaké Sissoko und dem Perkussionisten Roger Raspail aus Guadeloupe keimte in David Walter schon lange. Während der großen Kampagne für Soleil Kréyol (VÖ im Februar 2020 beim frz. Label Heavenly Sweetness) und der bevorstehenden Tour wurde Walters durch die Pandemie ausgebremst. Er sagt dazu: „Direkt vor dem Lockdown, war ich wirklich auf dem Absprung. Auf einmal befinde ich mich zuhause eingeschlossen mit einer Energie, die irgendwo hinwollte, wie ein Feuerball in einem Käfig”. Nach den frühen Tagen des Livestreamings kam David zum essentiellen zurück: der Musik. Auf der Gitarre flüstert er schüchtern seine Geheimnisse und entwickelt neue Songs, die Zeit verging und ebenso sein Rückzug in sich selbst.

Zwischen zwei Musiksessions ruft er seine Freunde an, unter ihnen auch Vincent Segal, sein “Mentor”. Der Lockdown fordert Zugeständnisse. Im Laufe einer Diskussion eröffnet David seinen Traum: “Weißt du Vincent, eines Tages würde ich gern ein Album zusammen machen, spontan, roh und nicht groß produziert. Am besten wäre es, wenn Ballaké mit dabei wäre.” Und er nahm Bezug auf die Kammermusik von Segal und Sissoko. Musik, die ihn besänftigt neben Chopins “Nocturnes” und dem Duo Ali Farka Touré / Toumani Diabaté. Vincent antwortete: “Klar, lass es uns machen, und wir nehmen noch Roger Raspail mit dazu” Das war ein Zeichen für Walters, einen echten Meister an den Trommeln dabei zu haben. Ein paar Telefonate wurden geführt und eine
Aufnahmesession kurz danach vereinbart.

Die Entstehung des Albums

Für David Walters steigt der Druck. Er hat alle Stücke zu komponieren, daher isolierte er sich für zehn Tage in einer Kabine in der Nähe des Ozeans. In einem meditativen Zustand, inspiriert von den tanzenden Wellen und der Unermesslichkeit des Meeres, schreibt er seine Songs. In den Tiefen des Rhythmus, erweist er Manu Dibango in “Papa Kossa” die Ehre, zitiert Fela Kutis Maxime “Musik ist die Waffe”im Song “Freedom” und erzählt von seinem Flüchtlingsboot in “Carioca”, das er jeden Sommer mietet. Er strebt nach mehr Autonomie für die karibische Bevölkerung und die Bewohner des afrikanischen Kontinents im Tune “Sam Cook di” oder beruhigt wiederum mit seiner Musik. Eine kleine Brise von Panik breitete sich aus, als der Lockdown ankündigte, dieser Zustand wird in “Baby Go” reflektiert. In “Vancé” beschreibt er einen merkwürdigen Moment, zwischen Zweifel und Vertrauen, im Chaos erscheint eine Aussicht auf einen Horizont. “Ich habe nur Songs
erschaffen, die meiner inneren Verfassung entsprachen” erklärt er, “ da war nicht der kleinste Wunsch nach einem Effekt ode rein Wille zur Verführung. Ich war hilflos, nackt, nur meine Stimme und meine Gitarre”. Mit Vincent zusammen erarbeitete er in 2 Tagen die Architektur der Songs.

Und dann sind da die drei lang erwarterten Aufnahmetage. Roger Raspail hörte einige Patterns vorab, Ballaké zog es vor, blind einzusteigen. Und Vincent hat seine Regel: “Aufnahme ohne Clicks, ohne Kopfhörer, ohne Elektronik.” Was für eine Herausforderung! “In intimer Atmosphäre, wie bei einem Lagerfeuer, saßen wir nah beieinander, eine unglaubliche Harmonie war zu spüren”, sagt David. Roger Raspail erkennt, durch Abenteuer und Herausforderung die ungeheure Komplexität in einfachen Dingen. Vincent Segal spricht von einer „Jazzsession” wie von einem Wunder, nicht mehr eins zu eins zu reproduzieren, eine einzigartige Momentaufnahme. Ballaké past sich dem an, und entfaltet seine Noten wie in einer Windstille. Alle spielen leise, nicht hitzig und schauen aufeinander. Und so entfaltet sich ein Zauber: Eine neue Welt innerhalb dieser vier entsteht, eine Reise wie bei einem Abendmahl. In den Stücken erhebt sich eine intensive Melancholie wie eine grenzenlose Süße zum Rezept. “Nocturne passt in diese Zeit” fast David zusammen. “ Eine subtile
Mischung aus Bescheidenheit, Trauer und Hoffnung. Ein geteiltes Geheimnis . Eine innere Freude oder auch ein heiliges Feuer.”

GEWINNSPIEL

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