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Mrz 19, 2020

Denai Moore | „Modern Dread“ kommt im Juli

Die britisch-jamaikanische Sängerin Denai Moore kündigt ihr neues Album Modern Dread für den 03. Juli 2020 an.

Auf ihrem dritten Album exorziert sie ihre persönlichen Dämonen und äußert gleichzeitig ihre Besorgnis für die Welt als Ganzes. Eine gewagte Übung in Mikro- versus Makrofragen, die sich in einem umwerfenden künstlerischen Schritt nach vorn bezahlt macht.

„Cascades“ – Von optimistisch zu ominös

Mit der neuen Single „Cascades“ fängt Moore die Stimmung ihrer eigenen beunruhigenden Weltsicht perfekt ein. Während sie davon singt, dass sie buchstäblich in Trauer und Depressionen versunken ist, wechselt der klangliche Hintergrund von optimistisch zu ominös und endet in einem gespenstischen, verlangsamten Acapella-Outro. Auch das Video ist zu gleichen Teilen alptraumhaft und surrealistisch, fantastisch und bizarr, wobei Moore nach einem Ausweg aus einem dystopischen Labyrinth sucht und sich schlussendlich befreien kann.

Denai über das Video zu „Cascades“:

Ich wollte wirklich, dass das Cascades-Video wie ein surrealer, seltsamer Traum übersetzt wird. Das Lied handelt davon, tief sitzende Traurigkeit zu empfinden und zu sehr in seinem eigenen Kopf gefangen zu sein. Sam und ich haben gemeinsam an dem Konzept gearbeitet, in dem ich buchstäblich in einer Art metaphorischen Selbstzerstörung verschmelze. Es war klanglich schwierig, an diesem Lied zu arbeiten. Alex und ich haben eine Menge verrückter, modularer, verdrehter Klänge kreiert, aber am Ende haben wir es wieder entfernt und nur ein paar kleine Nebengeräusche drin gelassen. Das Ende des Liedes verlangsamen wir tatsächlich um ein paar bpm und das Outro ist acappella.

Modern Dread – Das dritte Album

Modern Dread folgt auf ihr gefeiertes zweites Album We Used to Bloom (2017) und dem Debüt Elsewhere (2015). Es stellt einen köstlichen Quantensprung in ihrer Karriere dar, eine einzigartige Mischung aus fantastischen Beats und introspektivem, manchmal erschütterndem Songwriting, die Moore zweifellos zu einem der originellsten Talente machen wird, die es derzeit gibt. So extrapoliert „Motherless Child“ den Titel des mitreißenden traditionellen Spirituals und gestaltet ihn mit skitternden Beats und wehmütiger Sehnsucht neu. Die erste Single „To The Brink“ kämpft mit haarsträubenden Texten und glorreichem, rauen Gesang gegen die ständige Überlastung an, die wir heute aus allen Richtungen der Gesellschaft spüren.

Modern Dread ist eine Reise und die Entdeckung des Selbst einer faszinierenden Künstlerin.

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