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Dez 13, 2021

Léonie Pernet | Das zweite Album der elektro-Künstlerin!

Als Nachfolger des Debüts Crave ist es dabei so etwas wie dessen doppelte Negierung. Während dort die Sehnsucht im Zentrum steht, die nie aufgelöst wird, hat die junge Multiinstrumentalistin und Sängerin nun eine neue Perspektive gefunden: Eine offenere und positivere Sicht auf ihr eigenes Leben und ihre Arbeit. Und es ist dabei sicher bezeichnend, dass der Titel als erster Baustein dieses Albums bereits vor jeder Musik existiert. Denn zuerst es ist und war es immer eine persönliche Suche nach Trost, eine musikalische Konfrontation mit dem eigenen Ich.

Le Cirque de Consolation

„Dieses Album reflektiert mein Leben“ bestätigt Léonie, „es reflektiert, was passiert ist, seit Crave herauskam und wie es mir jetzt geht. Es gibt immer noch eine Menge Schwermut, aber
auch viel mehr Sonnenschein und Licht. Innerhalb von vier Jahren bin ich nüchtern geworden, was mir sehr gut getan hat. Ich habe meinen Vater wiedergefunden. Und ich habe viel an
meiner Stimme gearbeitet. Das ist Teil eines Wunsches zu sprechen, mein Publikum direkter anzusprechen. Und auch ein viel stärker ausgeprägter Wunsch nach Pop.“

Auf der Suche nach den Wurzeln ihres Vaters im Niger findet Pernet die universelle Utopie, nach der sie sich sehnt – eine musikalische und kulturelle Verschmelzung, die entschieden
nicht westlich, sogar nicht politisch ist, die aber in Selbstfindung und in der Verbindung mit anderen Menschen wurzelt. Afrikanische und orientalische Perkussion, Synthesizer, Drum-
Machines; Léonie Pernet mischt Genres und Instrumente mit Leichtigkeit und Präzision.

 

Von der rebellischen, Techno-esken Hymne „Hard Billy“, über den clubbigen, von fiebrigen Derboukas vorangetriebenen Dance-Track „Les Chants de Maldoror“, bis hin zu dem tief
bewegenden „A rebours“ als afro-elektronischem Rock: Léonie Pernet lebt in einer Welt, in der sich Grenzen auflösen und in der jeder Mensch seine eigene und einzigartige Utopie
erschafft. Dabei betrachtet das Album die Verbindungen zwischen Popmusik, afrikanischen Kulturen und elektronischer Musik („Intérieur Négro“), neoklassischer Musik („Le Cirque de Consolation“, „Dandelion“) oder den Ort der Stimme, ob menschlich oder synthetisch, wie im atmosphärischen „Vowel“.

Debütalbum Crave (2018)

Ihr Debütalbum Crave wurde in der französischen und internationalen Presse vorgestellt, darunter Clash, LOTBF, Mojo, Musikexpress, Missy, Kaltblut. Ihre Single „Butterfly“ war Single der Woche auf BBC6 und wurde in ganz Europa gespielt.

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