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Sep 15, 2021

Ballaké Sissoko | „A Touma“, das neue Album

Nach dem Erfolg des Albums Djourou kehrt der malische Virtuose für ein intimes Duett mit seiner Kora zurück. In aller Einfachheit. In aller Pracht. A Touma wurde am 10. September beim Label Nø Førmat digital veröffentlicht. 

Für sein letztes Album Djourou hatte Ballaké Sissoko neue Horizonte erkundet und mit bedeutenden Künstler*Innen aus unterschiedlichen Bereichen wie Salif Keita, Arthur Teboul (Feu! Chatterton), Camille, Oxmo Puccino, Vincent Segal und Patrick Messina, Piers Faccini,… gearbeitet. Diese erfolgreiche Produktion allein erzählt die Geschichte Sissokos Fähigkeit zur musikalischen Konversation und webt neue Fäden in das lange Seil („djourou“), das ihn mit anderen und mit der Geschichte der Kora verbindet.

Diesen Geschmack und dieses Talent für Begegnungen verdankt Ballaké sicherlich seiner ausgeprägten Kunst des Zuhörens, aber auch den langen musikalischen Gesprächen, die er unablässig mit seinem Instrument führt. Dieser „einsame Dialog“ ist ein seltsames Paradoxon, denn er ist es, der die Kora zum Sprechen bringt und auf die Emotionen reagiert die sie in ihm weckt. So erlaubt die Kora Ballakés Vorstellungskraft und Fingern in ebenso großartige wie unbekannte Landschaften zu reisen.

Die Aufnahme der acht Instrumentalstücke für Djourou fand in der intimen Atmosphäre der Kapelle Sainte-Apolline in Belgien statt. Ballakés acht Werke allein repräsentieren die Meisterschaft und Freiheit, die dieser diskrete Weltmusikriese in seiner vierzigjährigen Karriere erreicht hat. Zwei Liedern sind sowohl auf Djourou wie auf A Touma enthalten. Dieses neueste Album enthält acht Stücke, die das musikalische Gespräch zwischen dem Meister aus Fleisch und Geist und seinem Begleiter aus Streichern und Holz illustrieren. Ein intimes und authentisches Zeugnis, aufgenommen an einem Nachmittag, bei dem uns Ballaké auf eine Reise mitnimmt.

 

Eine faszinierende Reise, die an das Heilige grenzt und die ruhigen Hügel der Meditation ebenso umfasst wie die großen Steppen, auf denen die Mandingo-Krieger reiten. Ballaké ist sicherlich der beste Vermittler, der kürzlich von dem berühmten Berliner Studio COLORS eingeladen wurde, um „Nan Sira Madi“ zu spielen, das Stück, das dieses neue Album eröffnet (dessen physische Ausgabe den Abonnenten des Labels Nø Førmat vorbehalten ist). A Touma bedeutet „es ist Zeit“. Für Ballaké, um sein Album zu teilen, zum Zeitpunkt der Reife. Für uns, um es zu entdecken und uns mitreißen zu lassen.

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